10 August 2026

Die teuersten Sportunfälle

Hierzulande gilt Fußball als die beliebteste Sportart und daher ist es kaum verwunderlich, dass dabei auch die meisten Unfälle passieren. Doch für welche Sportarten müssen Versicherer bei Unfällen am tiefsten in die Tasche greifen? Dieser Frage ging die Versicherungsgesellschaft HDI aus Hannover auf den Grund und wertete die von ihnen gesammelten Informationen und Daten aus.


Skiunfälle an der Spitze

Im Skisport kommt es nach dem Fußball zu den zweithäufigsten Unfällen und sie sind mit Abstand auch die teuersten. Laut HDI liegen die durchschnittlichen Kosten bei etwa € 7.500 pro versichertem Schadenfall - im Vergleich: beim Fußball sind es lediglich € 4.500. "Ursachen für die hohen Kosten bei Skiunfällen sind neben der Häufigkeit schwerer Verletzungen auch Kosten für oft notwendige Reha-Maßnahmen. Aber auch Bergungskosten oder Leistungen bei bleibenden Schäden treiben die Durchschnittskosten pro Schadenfall in die Höhe", so Christoph Kemmner, Schadenleiter der HDI Versicherung.


Reitsport auf Platz zweit

Den zweiten Platz im Ranking der teuersten Unfälle belegt der Reitsport mit mehr als € 6.000 pro Unfall. Allein schon wenn jemand "unfreiwillig absteigt" und auf den Boden stürzt, können die Folgen beträchtlich sein. Noch dramatischer gestaltet sich das Ganze wenn der Reiter gegen ein Hindernis prallt


Unteres Ende

Einen weiteren Blick wirft der HDI aufs untere Ende der Liste. Dort landen Leichtathletik und Gymnastik mit Kosten in Höhe von € 2.500 je Unfall. Dort sind die Folgen meist eher harmlos, zudem fallen hohe Bergungskosten kaum an.


Unterschiede der Kosten

Der erhebliche Kostenunterschied ergibt sich aus der Schwere der Verletzungen und der Behandlungsdauer. Darüber hinaus zahlt die Unfallversicherung auch Bergungs- und Rettungskosten, behinderungsbedingte Mehraufwendungen und u. U. auch Unfallkrankenhaustagegeld.