Gewinne von Aktien sorgen für höheres Geldvermögen

Den nachfolgenden Artikel habe ich bei Pfefferminzia, dem Multimedium für Versicherungsprofis aus Hamburg, entdeckt – veröffentlicht am 28.10.2024 von Barbara Bocks. Ich bedanke mich bei Pfefferminzia den Beitrag inhaltlich in Auszügen verwenden zu dürfen.

Wenn private Haushalte ihr Vermögen mehr in Aktien investiert hätten, hätten sie ihr Geldvermögen stark vermehrt. Zu diesem Ergebnis kommt DZ-Bank-Analyst Michael Stappel in einem aktuellen Bericht.

Denn aktuell sind viele Aktienmärkte im Rally-Modus. Mitte Oktober letzten Jahres übersprang beispielsweise der Dax die Marke von 19.600 Punkten. Der deutsche Leitindex erreichte damit nicht nur einen neuen historischen Höchststand. Im Jahr 2024 hat er auch 19 Prozent zugelegt.

Viele Haushalte profitieren nicht davon

Aber viele deutsche Haushalte profitieren nicht davon. Fast € 2,2 Billionen oder 23,4 Prozent des gesamten privaten Geldvermögens haben sie in Form von Sichteinlagen oder Bargeld zwischengeparkt – meist auf dem Girokonto. Das ist zwar schon deutlich weniger als der negative Rekord von 28,0 Prozent nicht angelegter Mittel im Herbst 2022, aber aus der Sicht von Stappel „immer noch viel zu viel“.

Angespartes Vermögen in Aktien investieren

In seiner Modellrechnung hat der Experte für den Zeitraum 2011 bis Mitte 2024, also vor allem die Niedrigzinsphase, untersucht, wie viel lukrativer Aktieninvestments gegenüber Sichteinlagen gewesen wären. Als Liquiditätspuffer in der Simulation hat Stappel vier durchschnittliche Monatsnettoeinkommen genutzt. Das restliche Geldvermögen fließt in seiner Simulation in Aktien. Die Mittel, die die Haushalte in Fonds, Versicherungen, Rentenpapiere und andere Bankeinlagen angelegt haben, bleiben unverändert.

Durch Investments in Aktien wächst das Geldvermögen um 8 Prozent mehr

Stappel kommt in seiner Studie zu folgendem Ergebnis: Statt dem realen Wachstum um 4,6 Billionen auf € 9,2 Billionen wächst das Geldvermögen in seiner Modellrechnung um € 5,3 Billionen auf € 9,9 Billionen. Das sind € 715 Milliarden oder 8 Prozent mehr als in der Realität. „Auch, wenn unsere Simulation nicht auf jeden Bürger übertragbar ist, zeigt die Berechnung deutlich: Ohne Aktien vermehren sich die Geldanlagen der Haushalte langsamer. Für den langfristigen Vermögenaufbau ist diese Anlageklasse also unabdingbar“, sagt Stappel.

Quelle: https://www.pfefferminzia.de/top-thema-finanzwissen-kat/keine-spekulation-gewinne-von-aktien-sorgen-fuer-hoeheres-geldvermoegen/

 

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